02.08.12, 14:26
Hallo,
ich möchte euch mal von meinen Erlebnissen im Zusammenhang mit der Eintragung von Spurplatten berichten.
Ich habe auf meinem Vormopf die 8.25x17 ET 34 Sador-Felgen verbaut.
In einem Anfall von grenzenloser Naivität habe ich auf der Hinterachse 25mm breite Spurplatten von H&R eingebaut. Ein Blick ins Gutachten sagt: 25er mit den o.g. Felgen sind nicht aufgelistet, aber unter sonstiges stehen in diesem Fall weitere Auflagen.
Also, gestern gut gelaunt Kindersitz eingebaut, Sohnemann geschnappt und ab zur DEKRA. Der Prüfer schaut erst in die Unterlagen, dann mich an.....Dürfen wir nicht machen! :daumenr:
Wie jetzt?
Ist eine Eimnzelabnahme nötig, das darf nur der TÜV (mit Termin irgendwann), ode die DEKRA in Thüringen (geht sofort).
OK, das Wetter ist schön und die Strecke nach Bad Salzungen ist ganz nett, machen wir halt ne Ausfahrt. In Thüringen angekommen, wieder ein Blick in die Unterlagen.....oohhhh jeeee, das ist ein Riesenaufwand und entsprechend teuer.
Warum das?
Weil sie ein ARMER Hesse sind! Der Prüfer muss eine umfangreiche Dokumentation anfertigen und an eine ominöse Behörde in Hessen schicken. :heul:
Nach einigem Schlucken, die Laune trübte sich ein, lies ich das Gutachen anfertigen und fuhr gemütlich die Strecke wieder zurück.
Auf gehts zur Zuslassungstelle
Freudestrahlend eingetreten, gute Tag gewünscht, Kfz-Schein, Brief und Gutachen auf den Tisch gelegt. Einmal eintragen bitte!
Mooooooment, so geht das nicht!
Wie jetzt, schon wieder Probleme?
Na weil wir hier in Hessen sind und nicht in einer Bananenrepublik.
Dort braucht man für sowas eine Einzelzulassung, die dürfen wir auf der Zulassungstelle nicht mehr machen. Sie müsssen einen Antrag stellen und alle Unterlagen faxen. Das Ganze wieder an die schon genannte
Behörde schicken. Sowas gibt es nur in Hessen!!! :grrr:
Auf die Frage nach dem Warum, sagte der freundliche Herr: Wir haben nix davon, sie auch nicht, aber die neue Behörde nimmt 48€. Prima, irgendwer muss ja die Griechen finanzieren. Wenigstens hat die Zulassungstelle das Faxen übernommen.
So nun warte ich auf einem gelben amtlichen Umschlag, mit dessen Inhalt ich dann erneut bei der Zulassungstelle vorsprechen darf. Um dann hoffenltich die Eintragung zu bekommen. Ihr wisst schon, das kostet nochmal Geld. Nun habe ich es angefangen, da ziehe ich es auch durch.
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Irgendwie fühle ich mich als Hesse etwas diskriminiert.:ausflipp:
Fazit:
Egal ob ihr nur Spurplatten ans Auto schraubt oder euer Auto zum U-Boot umbaut. Der bürokratische Aufwand ist der Gleiche.
LG Andreas
ich möchte euch mal von meinen Erlebnissen im Zusammenhang mit der Eintragung von Spurplatten berichten.
Ich habe auf meinem Vormopf die 8.25x17 ET 34 Sador-Felgen verbaut.
In einem Anfall von grenzenloser Naivität habe ich auf der Hinterachse 25mm breite Spurplatten von H&R eingebaut. Ein Blick ins Gutachten sagt: 25er mit den o.g. Felgen sind nicht aufgelistet, aber unter sonstiges stehen in diesem Fall weitere Auflagen.

Also, gestern gut gelaunt Kindersitz eingebaut, Sohnemann geschnappt und ab zur DEKRA. Der Prüfer schaut erst in die Unterlagen, dann mich an.....Dürfen wir nicht machen! :daumenr:
Wie jetzt?
Ist eine Eimnzelabnahme nötig, das darf nur der TÜV (mit Termin irgendwann), ode die DEKRA in Thüringen (geht sofort).
OK, das Wetter ist schön und die Strecke nach Bad Salzungen ist ganz nett, machen wir halt ne Ausfahrt. In Thüringen angekommen, wieder ein Blick in die Unterlagen.....oohhhh jeeee, das ist ein Riesenaufwand und entsprechend teuer.
Warum das?
Weil sie ein ARMER Hesse sind! Der Prüfer muss eine umfangreiche Dokumentation anfertigen und an eine ominöse Behörde in Hessen schicken. :heul:
Nach einigem Schlucken, die Laune trübte sich ein, lies ich das Gutachen anfertigen und fuhr gemütlich die Strecke wieder zurück.
Auf gehts zur Zuslassungstelle
Freudestrahlend eingetreten, gute Tag gewünscht, Kfz-Schein, Brief und Gutachen auf den Tisch gelegt. Einmal eintragen bitte!
Mooooooment, so geht das nicht!
Wie jetzt, schon wieder Probleme?
Na weil wir hier in Hessen sind und nicht in einer Bananenrepublik.
Dort braucht man für sowas eine Einzelzulassung, die dürfen wir auf der Zulassungstelle nicht mehr machen. Sie müsssen einen Antrag stellen und alle Unterlagen faxen. Das Ganze wieder an die schon genannte
Behörde schicken. Sowas gibt es nur in Hessen!!! :grrr:
Auf die Frage nach dem Warum, sagte der freundliche Herr: Wir haben nix davon, sie auch nicht, aber die neue Behörde nimmt 48€. Prima, irgendwer muss ja die Griechen finanzieren. Wenigstens hat die Zulassungstelle das Faxen übernommen.
So nun warte ich auf einem gelben amtlichen Umschlag, mit dessen Inhalt ich dann erneut bei der Zulassungstelle vorsprechen darf. Um dann hoffenltich die Eintragung zu bekommen. Ihr wisst schon, das kostet nochmal Geld. Nun habe ich es angefangen, da ziehe ich es auch durch.
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
Irgendwie fühle ich mich als Hesse etwas diskriminiert.:ausflipp:
Fazit:
Egal ob ihr nur Spurplatten ans Auto schraubt oder euer Auto zum U-Boot umbaut. Der bürokratische Aufwand ist der Gleiche.
LG Andreas


:punk: