09.01.12, 17:52
julian_kay schrieb:Hier wird die Beschleunigung beschrieben, da spielt der cw-Wert, und um den es in den Folgebeiträgen geht, keine (meßbare) Rolle. Da geht es nur um die Überschußleistung, die der Motor erzielt und auf die Straße bringen kann.
So ein bißchen cw-Wert-Verschlechterung wird bei der Beschleunigung im Rahmen des Meßfehlers unter den Tisch fallen. Das ist rein subjektives Empfinden, sorry SE-SL1129!
Und die Werte vom R107 sorgten tatsächlich dafür, daß der Wagen mit Softtop eine höhere Endgeschwindigkeit erzielen konnte als mit Hardtop. Da diese Autos nicht begrenzt waren, konnte man das tatsächlich "erfahren".:echt:
Das ganze mal ohne viel Fantasie gerechnet:
Der Luftwiderstand ist bei hohen Geschwindigkeiten der bestimmende Faktor. Berechnet wird die Widerstandskraft nach cW Wert x Fläche x Dichte der Luft x Geschwindigkeit zum Quadrat halbe. Da alle anderen Werte bei einem Vergleich konstant sind, habe ich von Hardtop zu ganz offen einen Unterschied beim cW Wert von 10%, der linear proportional ist. Da Kraft x dyn. Reifenhalbmesser das Antriebsmoment am Rad ist erhöht sich das notwendige Antriebsmoment auch um 10%. Und da Moment x 2 x Pi x Raddrehzahl die benötigte Leistung am Rad ergibt, erhöht sich die ebenfalls um 10%. Und das ist bei dir im Toleranzbereich des Messfehlers?
Aus Respekt vor Bernds Bitte das Stahlflexthema nicht totzuquatschen habe ich zu dem Quatsch eines Kollegen keine Stellung bezogen. Aber irgendwann reichts mit Unsinn. Wer mir nicht glaubt, kann das Alles in den vielen geduldigen Büchern (dicker als die Autobild und dreimal teurer als ein lebenslanges Abo, aber wie ihr seht es lohnt sich) nachlesen.
P.S.: damit wollte ich nichts gegen Stahlflexschläuche sagen. Die Argumentation eines hier schon berüchtigten Kollegen war nur Quatsch. Um das zu widerlegen müsste ich nichtmal ein Buch aufschlagen. Sorry, ich hab ja lange ruhig gehalten, aber genug ist genug.
MfG, Steffen. Sent by tapatalk.
