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hallo zusammen,
ich will mir die tage mal einen 2001er sl600 ansehen. der wagen hat "nur" 20.000 gelaufen (nachweislich). er sieht natürlich dementsprechend wirklich gut aus, jedoch bin ich bei der geringen laufleistung sehr skeptisch, ob ich mir damit wirklich was gutes antue...
kann mir einer tipps geben, worauf ich in so einem fall besonders achten sollte? also dass ich mir hier keinen motor ans bein binde, der voller ölschlamm oder so gar nicht mehr richtig läuft... :-(
danke euch!!!
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Hi Stefan,
achte auf die Dichtigkeit des Motors.
Meiner hatte beim Kauf ca. 21.000km (ebenfalls nachweislich) hinter sich. Der Motor hatte ganz leichte Ölspuren. Klar, die Stirndeckeldichtung muß ausgetauscht werden. Ist beim M120 nicht ungewöhnlich, kommt öfters vor.
Als ich den SL dann innerhalb eines halben Jahres ca. 3.000km bewegte, also überproportional viel zur bisherigen Laufleistung, verlor er plötzlich um einiges mehr Öl.
Innerhalb drei Tagen hat sich vorne eine ca. 20cm große Lache gebildet.
So war es gewesen. Wieso kann ich dir nicht sagen. Aber mein Mechaniker meinte, er hätte bisher noch keinen M120 gehabt, der so am Triefen wäre. Selbst bei M120 mit Laufleistungen über 200.000km hätte er noch nie so eine Tropfsteinhöhle gesehen und er hat sicher schon einige Dutzend M120 auseinander geschraubt.
Würde also auf jegliche Undichtigkeit achten. Aber keiner kann dir sagen, ob er nach 30.000km noch trocken ist oder ob er schon nach 3.000km anfängt aus allen Poren zu schwitzen.
Gruß, Stefan!
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"Erst wenn der letzte Lorinser verschrottet, der letzte Brabus verschifft und der letzte AMG geschlachtet ist. Wird man feststellen, dass man SL-Tuning Fahrzeuge nicht zurückbringen kann..."
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Steffo_SL600 schrieb:So schlimm wie mit rumstehen lassen kannst du das Auto mit keiner Fahrweise kaputtbekommen. Ist leider so.
MfG, Steffen.
Hallo :punk:,
dem ist tatsächlich so, wobei ich noch die Einschränkung anfügen würde, dass das neuere Auto betrifft. Autos die inzwischen 30 oder auch 40 Jahre auf dem Buckel haben nehmen lange Standzeiten deutlich gelassener hin.
LG Thomas :bier:
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brett_pit schrieb:Hallo :punk:,
dem ist tatsächlich so, wobei ich noch die Einschränkung anfügen würde, dass das neuere Auto betrifft. Autos die inzwischen 30 oder auch 40 Jahre auf dem Buckel haben nehmen lange Standzeiten deutlich gelassener hin.
LG Thomas :bier:
Du meinst die Besitzer solcher Autos nehmen es deutlich gelassener hin, daß sie ein "Auslaufmodell" haben....da dürftest du wohl Recht haben :kicher:
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red-danger schrieb:Du meinst die Besitzer solcher Autos nehmen es deutlich gelassener hin, daß sie ein "Auslaufmodell" haben....da dürftest du wohl Recht haben :kicher:
Hallo Ulrich :punk:,
nö - Ich meine das so wie ich es geschrieben habe. Das Käfer-Cabrio (44 Jahre alt) habe ich im August 2010 nach 3 Jahren Standzeit wieder aktiviert. Bremsflüssigkeit gewechselt - Batterie rein - fertig. Keine Leckage oder "Reviermarkierungen" unterm Auto. Es hatte nichteinmal Standplatten. Ob ein SL das auch so kommentarlos wegsteckt :frage: Ich wage es zu bezweifeln - Das ist das was ich meine.
LG Thomas :bier:
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hhhhmmmmmmmm......
ihr macht mir angst.:eek:
wie schnell käme denn üblicherweise das öl dann raus? reicht eine probefahrt mit anschliessendem check?
worst case - was muss ich rechnen, um die dichtungen zu tauschen?
danke euch!
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Wenn man der Logik hier folgt,würde ein Auto was frisch vom Band ins Museum (neuwertig) kommt, dort 30 Jahre rumsteht mehr verschlissen sein wie das selbe Modell was 500 Tkm in der selben Zeit gelaufen ist ?
Das glaube ich nicht,ich denke der Verschleiß der einzelnen Komponenten ist eher Kilometerabhängig als Zeitabhängig.
Dichtungen können sicher altern und bei Nichtgebrauch verspröden.
GK129
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ok...
danke für die tipps. ich werde mir den wagen mittwoch wohl mal genau ansehen und dann berichten :-)
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... "verglaste Kolbenringe"
Der Verfasser dieser Diagnose ist womöglich ein guter Literat, aber von Motoren versteht er nix!
... "mit Nockenwellenlagerschaden abgeraucht weil er zwei Jahre gestanden hat"
Wer hat denn diese Kausalität wie festgestellt? Egal wer es war, er spinnt!
Was über Standschäden und besonders über gequälte Lippendichtringe (man möge sich mal das Laufspiel einer i.O. Kurbelwelle reinziehen) fabuliert wird, kann man getrost in die Ablage Schauermärchen geben. Es kommt (kam) vor, daß Papier/Kork -Dichtungen, wenn im Stillstand nicht ölbenetzt, aufgeben. In unseren Autos gibt es so was praktisch nicht!
Man muss statt Motoröl schon eine wirklich üble Jauche in einen Motor füllen, um ihm im Stand an den Kragen zu gehen. Selbst das billigste Öl hält ihn (fast) ewig am Leben.
Geringe Laufleistung ist durchweg vorteilhaft, wenn sie nicht gerade bei Fahrten zum Aldi oder der Eisbude entstand. Das lässt sich schnell und einfach feststellen. Verschleiss tritt in modernen Ottos nur im Kaltlauf auf!
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moritz schrieb:... "verglaste Kolbenringe"
Der Verfasser dieser Diagnose ist womöglich ein guter Literat, aber von Motoren versteht er nix!
... "mit Nockenwellenlagerschaden abgeraucht weil er zwei Jahre gestanden hat"
Wer hat denn diese Kausalität wie festgestellt? Egal wer es war, er spinnt!
.........unabhängig davon, dass es de facto verglaste Kolbenringe und Zylinderlaufbuchsen gibt - meist infolge fehlerhaften Einfahrverhaltens - finde ich die Unsachlichkeit und beleidigende Art hier absolut deplaziert.
Hier muss sich niemand als Spinner bezeichnen lassen.
Traurig, traurig......
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