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Wofür ist dieser Schalter ?
#1

Hallo :punk:,

es geht zwar um meinen S124er, aber da das Getriebe auch im R129 verbaut wird, traue ich mich mal zu fragen.

Hintergrund: Am Samstag Abend auf dem Weg zum Stammtisch fiel mir auf, das der Rückwärtsgang nur sehr zögerlich eingelegt wird. Christian meinte dann nur ganz lapidar: "Ist überhaupt genug Öl drin" Ich: "Klar, habe ich gerade erst kontrolliert" - Pustecake :ausflipp:

Gestern habe ich den Getriebeölstand kontrolliert und es war deutlich zu wenig Öl drin. Also den Schinken hochgebockt und druntergekrochen. Die gesamte Ölwanne ist klatschnass und eine breite Ölspur läuft nach hinten. Die Geschichte gesäubert und dann war schon zu sehen, wo es herkommt.

Auf der Fahrerseite, etwa auf Höhe der vorderen Schrauben der Getriebeölwanne, direkt über der Getriebeölwanne ist ein elektrischer Schalter mit einem zweiadrigen Kabel. Der schwarze Plastikschalter sitzt in einer grossen Metallmutter (Geschätzt eine SW30) und hat obendrauf noch eine Überwurfmutter die gerändelt ist. (Ein Bild stelle ich nachher noch ein).

Wofür ist dieser Schalter ?
Wird über die Rändelmutter irgendetwas eingestellt ?
Kann ich den Schalter so herausdrehen und den neuen hinein ?

Es handelt sich um einen S124 von 06/1995 mit einem 722.4er Getriebeautomaten.

:danke: vorab !!!

LG Thomas :bier:

P.S. Ja - Ich bin bekennender von Automatikgetrieben keine Ahnunghaber :kicher:

Tante Edit:


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Selbstmord ist die konsequenteste Art der Selbstkritik Cool
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#2

Hallo Thomas,

das ist der Getriebeüberlastschalter.

Damit wird während der Schaltvorgänge kurz die Motorleistung reduziert (durch Nockenwellenverstellung, soweit ich weiß), um das Getriebe zu schonen und Schaltrucke zu minimieren.

Für den Fall eines defekten Schalters (wird vom Motorsteuergerät erkannt) wird die Motorleistung auch reduziert, allerdings ziemlich rabiat; bei ca. 4000 1/min und Vollgas wird die Zündung kurzzeitig ausgesetzt, was sich in einem heftigen Ruckeln / Stottern des Motors bemerkbar macht und der Wagen nur noch sehr widerwillig beschleunigt.

Der Schalter ist nicht einstellbar und lässt sich relativ einfach tauschen.
Auf den Rückwärtsgang sollte sich ein Defekt des Schalters nicht auswirken.

Viele Grüße
Daniel
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#3

Hallo Thomas

Ein neuer Dichtring ( A 016 997 35 48 ) und schon ist der Schaden
behoben (ich hoffe die Nr.stimmt noch :kicher: )

@ Daniel

Getriebe Überlastschutz: (mal ganz grob)

Zurücknahme des Zündzeitpunktes in Richtung "spät" durch

ein Signal an das Steuergerät (d.h.Weniger Drehmoment) nix Nockenwellenverstellung

gruß Franz

PS. @Thomas :und neue O-Ringe nicht vergessen
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#4

Rubinstein schrieb:Zurücknahme des Zündzeitpunktes in Richtung "spät" ... nix Nockenwellenverstellung
ja, macht mehr Sinn. Danke für die Info. :bier:
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#5

Hallo :punk:,

:danke: Ihr Beiden :clap:

LG Thomas :bier:

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#6

Hallo Thomas,
ich hatte das gleiche Problem, der Ölverlust trat schlagartig auf.
Bei mir wurde das Übergasmagnetventil vom Gertriebe ersetzt und alles war wieder dicht !
Ich habe mir vom freundlichen sagen lassen, daß es kaputt gehen kann, wenn zu viel Öl aufgefüllt wird . . . .
Nach dem Bild zu urteilen würde ich sagen das ist das gleiche Problem !
Grüße aus dem Münsterland . . .
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#7

Hallo :punk:,

...die Fragerei geht weiter :bored:

Dieser Schalter muss wohl beim Einbau eingestellt werden.
Hat jemand eine Idee wie und warum ?

:danke: vorab !!!

LG Thomas :bier:

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#8

brett_pit schrieb:Dieser Schalter muss wohl beim Einbau eingestellt werden.
sagt wer??? :hmm:
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#9

Zwirbeljupp schrieb:sagt wer??? :hmm:

Hallo :punk:,

...sagt der Getriebespezialist für Automaten bei MB Rauch in Hanau.
Es geht wohl darum, wie tief der Schalter ins Gehäuse eingesetzt werden muss.

LG Thomas :bier:

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#10

Vielleich kann ja einfach mal einer von den Usern mit WIS-Zugang eine Arbeitsanweisung für den Tausch des Schalters hervorzaubern?

Warum willst Du das Teil nun eigentlich tauschen? Hast Du die o.g. Symptome bei Volllast?

Gruß
Daniel
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