27.08.13, 11:13
Hallo Karsten,
ich habe meinen 320er Mopf 2 im Dezember'12 gefunden, im Januar'13 den Vertrag dingfest gemacht und den Wagen dann Ende April'13 abgeholt. Im Laufe mehrerer langer Telefongespräche mit dem Verkäufer im Vorlauf (der Wagen stand 450 km von meinem Wohnort entfernt) fasste ich Vertrauen und gewann die Sicherheit, dass der Wagen meinen Erwartungen entsprechen würde. So war es dann auch. Trotz aller mitgenommener Checklisten genügten mir 10 Minuten um festzustellen, dass der Wagen in neuwertigem Zustand da stand. Anschließend zur Besichtigung führte ich ein sehr angenehmes Gespräch im Wohnzimmer des Verkäufers an dessen Ende der Entschluss stand, dass ich den Wagen kaufen dürfe (ja, so herum kann die Entscheidung auch gehen).
Ein wenig Menschenkenntnis vorausgesetzt, bin ich der Überzeugung, dass ein 'slow buy' mit mehreren und intensiveren Kontaktmomenten mindestens genauso viel Sicherheit bzgl. des Kaufgegenstandes gibt, wie ein sachkundiger ' auf Herz und Nieren Check'.
Mittlerweile habe ich 4500 km zurück gelegt, noch nicht eine verdeckte Macke festgestellt, einen Begeisterungssturm eines Mercedes-Meisters erlebt, der, nachdem er den Wagen auf der Bühne gehoben hatte, seine Mannschaft zusammen trommelte und ihr erzählte, dass das das beste Auto sei, das der Daimler je gebaut hat, mit der besten Maschine obendrein (bis dahin träumte ich hin und wieder noch von einem 500er).
Es war übrigens der 2. den ich mir angeschaut habe, der Erste war der SL, den sich Christoph dann kaufte. Auch ein sehr feiner Wagen, den sich Christoph gönnte. Beide haben übrigens in etwa das Gleiche gekostet. Christoph's hat die AMG Trims ab Werk, meiner zum Kaufzeitpunkt nur 49.000 km auf der Logge. Christoph kaufte beim Händler, ich von Privat.
Auch beim nächsten Fahrzeug (ein W/R 107 oder ein E-Serie Cabriolet, idealerweise auch mit dem 320er V-Motor dürfte es gerne noch sein) würde ich wieder einen Kauf von Privat vorziehen und intensiven Gesprächen, einem tiefen Blick in die Augen und der Feststellung dass das Fahrzeug auch in das persönliche Umfeld des Verkäufers passt einen großen Wert beimessen.
Viele Grüße,
Ingo
ich habe meinen 320er Mopf 2 im Dezember'12 gefunden, im Januar'13 den Vertrag dingfest gemacht und den Wagen dann Ende April'13 abgeholt. Im Laufe mehrerer langer Telefongespräche mit dem Verkäufer im Vorlauf (der Wagen stand 450 km von meinem Wohnort entfernt) fasste ich Vertrauen und gewann die Sicherheit, dass der Wagen meinen Erwartungen entsprechen würde. So war es dann auch. Trotz aller mitgenommener Checklisten genügten mir 10 Minuten um festzustellen, dass der Wagen in neuwertigem Zustand da stand. Anschließend zur Besichtigung führte ich ein sehr angenehmes Gespräch im Wohnzimmer des Verkäufers an dessen Ende der Entschluss stand, dass ich den Wagen kaufen dürfe (ja, so herum kann die Entscheidung auch gehen).
Ein wenig Menschenkenntnis vorausgesetzt, bin ich der Überzeugung, dass ein 'slow buy' mit mehreren und intensiveren Kontaktmomenten mindestens genauso viel Sicherheit bzgl. des Kaufgegenstandes gibt, wie ein sachkundiger ' auf Herz und Nieren Check'.
Mittlerweile habe ich 4500 km zurück gelegt, noch nicht eine verdeckte Macke festgestellt, einen Begeisterungssturm eines Mercedes-Meisters erlebt, der, nachdem er den Wagen auf der Bühne gehoben hatte, seine Mannschaft zusammen trommelte und ihr erzählte, dass das das beste Auto sei, das der Daimler je gebaut hat, mit der besten Maschine obendrein (bis dahin träumte ich hin und wieder noch von einem 500er).
Es war übrigens der 2. den ich mir angeschaut habe, der Erste war der SL, den sich Christoph dann kaufte. Auch ein sehr feiner Wagen, den sich Christoph gönnte. Beide haben übrigens in etwa das Gleiche gekostet. Christoph's hat die AMG Trims ab Werk, meiner zum Kaufzeitpunkt nur 49.000 km auf der Logge. Christoph kaufte beim Händler, ich von Privat.
Auch beim nächsten Fahrzeug (ein W/R 107 oder ein E-Serie Cabriolet, idealerweise auch mit dem 320er V-Motor dürfte es gerne noch sein) würde ich wieder einen Kauf von Privat vorziehen und intensiven Gesprächen, einem tiefen Blick in die Augen und der Feststellung dass das Fahrzeug auch in das persönliche Umfeld des Verkäufers passt einen großen Wert beimessen.
Viele Grüße,
Ingo

